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aktualisiert 10.05.2011

Forst-Sachverständigenbüro Rittershofer

 

Verlag

Furu

Wie kommt ein Ungeheuer nach Kitzingen?Furu - Kinderbuch

Die Geschichte von Furu dem kleinen Ungeheuer an der Kitzinger Mainlände

Am Anfang dieser Frage stand ein mutiger Beschluss des Kitzinger Stadtrates. Die Parkplätze am Main wurden in eine neue Tiefgarage unter der Feuerwehr verlegt. Auf dem so gewonnenen Platz sollte ein Abenteuer- und Erlebnis-Spielplatz entstehen, der die Phantasiewelt der Kinder anregt. So wurden Wasserläufe und Sandbereiche geplant und ein Schiff für die zukünftigen Kitzinger Piraten aufgestellt. Als Besonderheit sollte am Ufer des Mains eine Spielfigur, in Form eines Ungeheuers, liegen, gleich einer Seeschlange oder einem anderen Ungetier, das auf das Schiff zuschwimmt. Mit dieser Aufgabe wurde die Wiesenbronner Künstlerin Juliane Gebert beauftragt. Seit Jahren sind ihre Keramikarbeiten weit über den Kitzinger Raum bekannt. Unter Die Autoren und die Illustrotorin von Furuihren Händen entstand Furu, ein kleines Mainungeheuer. Grünblau und braun schimmern die Schuppen von Furu, der so mit seinen weichen Formen zu einem Bestandteil der Landschaft wurde. Als die beiden Freien Journalisten Birgit und Bodo Rittershofer die Vorarbeiten von Furu sahen, entstand die Idee, den Kindern von Kitzingen eine Geschichte zu ihrem neuen Spielplatz zu schenken, die von Juliane Gebert illustriert wurde. Aus einem spontanen Gedanken heraus entwickelte sich die Geschichte des kleinen Ungeheuers, dem es im Wald zu langweilig wurde und das nach einer Reise zum silbernen Fluß, dem Main, in die Stadt Kitzingen kommt. Dort liegt es nun an den Ufern des Mains und hofft möglichst viele Freunde zu finden.

Zu beziehen über: Gisela Rittershofer Verlag, Veit-Adam-Str. 14, 85354 Freising oder GbR Freie Journalisten Birgit & Bodo Rittershofer, Jahnstrasse 10, D-97353 Wiesentheid

 

NeuerscheinungWaldbaubuch

Fredo Rittershofer

Waldpflege und Waldbau

Für Studium und Praxis mit einem Abschnitt über Naturschutz im Wald

2. neubearbeitete und erweiterte Auflage, 492 Seiten, 172 Abbildungen, 42 Tabellen, broschiert, fest gebunden,

Dezember 1999, ISBN 3-930770-01-6, DM 34,77 EUR

Zu beziehen über Buchhandel oder Verlag

Gisela Rittershofer Verlag, Veit-Adam-Str. 14,

85354 Freising

Mail:

Verlag: www.rittershofer-verlag.de

Aus dem Inhalt

Wald als Ökosystem

  • Entwicklungsdynamik europäischer Urwälder
  • Waldverbreitung und Waldzusammensetzung auf der Erde und in Mitteleuropa
  • Ökologische Eigenschaften von Waldbäumen
  • Walderzeugnisse und Waldfunktionen
  • Waldbauliche Grundbegriffe und Grundsätze, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Räumliche und Zeitliche Ordnung, Betriebssicherheit
  • Betriebsarten
  • Waldbauliche Planung und Ziele
  • Naturschutz im Wald
  • Waldpflege
  • Aufgaben und Grundlagen,Pflege von Mischbeständen und waldbaulich wichtigen Baumarten, Pflegemodelle, Ökologische Auswirkungen der Pflege, Wertästung, Anlage und Pflege von Waldrändern
  • Naturgemäße Pflegekonzepte
  • - Vorratspflege, Rottenpflege und Gruppendurchforstung, Strukturierende und stabilisierende Durchforstung, Plenterprinzip, Biologische Automation
  • - Prozeßschutz und Waldbehandlungskonzept von Greenpeace
  • Natürliche Bestandesbegründung
  • Ökologische und wirtschaftliche Grundlagen, Waldbautechnisches Vorgehen bei den einzelnen Naturverjüngungsverfahren, Waldbauliche Bewertung dieser Verfahren
  • Plenterwald, seine Merkmale und die Technik des Plentems
  • Naturgemäße Waldwirtschaft
  • Überführung von schlagweisem Hochwald in Dauerwald
  • Künstliche Bestandsbegründung,
  • Saatgut, gesetzliche Bestimmungen, Techniken von Saat und Pflanzung, Pflanzverbände, Pflanzverfahren, Behandlung von Windwurfflächen
  • Technik der Mischbestandsbegründung
  • Auf der Freifläche, unter Schirm und mittels Vorwald
  • Aufforstung von Grenzertragsstandorten, Kippen und Halden
  • Düngung und Melioration
  • Wald und Wild
  • Umfassendes Literatur- und Sachverzeichnis

 

Zum Inhalt:

Weniger als ein Zehntel der gesamten Erdoberfläche ist bewaldet. Auf dieser relativ kleinen Fläche stehen 90% der Biomasse, die es weltweit gibt, und es werden darauf zwei Drittel der jährlichen Primärproduktion, die auf dem Festland erzeugt wird, geleistet. Die Wälder sind weltweit gefährdet. In den Tropen und Subtropen werden sie vor allem durch Umwandlung in landwirtschaftlich genutzte Flächen vernichtet, aber sie werden auch durch forstliche Übernutzungen zerstört. Primärwälder Nordamerikas und der borealen Taiga sind durch Abholzungen bedroht. In Europa gefährdet der hohe Schadstoffeintrag die Waldökosysteme. Hinzu kommen neue Gefahren. Das Klima verändert sich. Die Stürme werden offensichtlich häufiger und richten schwere Schäden am Wald an.

Unsere Gesellschaft benötigt in Zukunft noch mehr als heute den natürlichen, umweltfreundlichen und erneuerbaren Rohstoff Holz. Zusätzlich fordert die Gesellschaft auch die Schutz- und Sozialfunktionen des Waldes. Nur naturnahe Wälder können diesen Anforderungen nachhaltig genügen und nur naturgemäßer Waldbau verbindet Ökologie und Ökonomie.

Die Hauptaufgaben des Waldbaus der Gegenwart bestehen in Mitteleuropa vor allem darin, nicht standortsgerechte, naturferne, Reinbestände in naturnahe Mischbestände umzubauen und naturnahe Wälder so zu behandeln, dass sie in ihrer Gesamtheit, Stabilität, Vielfalt und Schönheit für künftige Generationen erhalten bleiben. Waldbau versteht sich deshalb auch als flächiger Naturschutz.

Dieses Lehrbuch versucht diese Forderungen miteinander in Einklang zu bringen. Es vermittelt die Grundlagen zu einem Verständnis für Wald und Grundbegriffe des Waldbaus. Es werden unter anderem behandelt: Wald als Ökosystein, Urwälder als Lehrmeister des Waldbaus, Wälder der Erde, Europas und Deutschlands. Ein wichtiger Abschnitt ist Naturschutz im Wald.

Waldpflege wird als zentrale waldbauliche Tätigkeit dargestellt, einschließlich seiner handwerklichen Verfahren und Kosten. Das gleiche gilt für die Verfahren der natürlichen und künstlichen Bestandsverjüngung.

Naturgemäße Waldwirtschaft, Plenterwirtschaft, Rottenpflege im Hochgebirge, Gruppendurchforstung in tieferen Lagen gehören zu den Schwerpunkten dieses Buches. Die Waldbäume und ihre ökologischen Eigenschaften, der Aufbau von strukturreichen und stabilen Waldrändern und weitere Themen wie z.B. die Wertästung oder Düngung sind umfassend dargestellt, ebenso wie die Problematik Wald und Wild.

 

Buchbesprechung zur 1. Auflage

Forstwissenschaftliches Centralblatt

vereinigt mit

Tharandter Forstliches Jahrbuch

Heft 2/95

Rittershofer, F. (1994): Waldpflege und Waldbau - für Studierende und Praktiker.

1. Auflage. Freising: Rittershofer Verlag. V + 481 S. DM 49,50

Mit "Waldpflege und Waldbau" hat F. RITTERSHOFER den derzeit aktuellen Waldbaubüchern von RÖHRIG/ BARTSCH/GUSSONE (Waldbau auf ökologischer Grundlage), BURSCHEL/HUSS (Grundriß des Waldbaus) und MAYER (Waldbau auf soziologisch-ökologischer Grundlage) ein weiteres hinzugefügt. Doch wer Angst hat, es würde darin Altbekanntes lediglich aufgewärmt und dann verändert wiedergegeben werden, der kann sich beruhigt zurücklehnen und mit der Lektüre beginnen.

Natürlich enthält auch dieses Buch Kapitel - wie z.B. "die Wertästung", - die in keinem Waldbaubuch fehlen dürfen, in welchem grundlegende Unterschiede in der Aufbereitung des Stoffes aber kaum möglich sind. Was dieses Buch jedoch zu einem Besonderen, die vorgenannten Werke hervorragend Ergänzenden macht, ist zweierlei: Zum einen ist es außerordentlich praxisnah gehalten. Dies gilt insbesondere für den Abschnitt über die Waldpflege, wo kurzgefaßte grundsätzliche Erläuterungen stets mit Hinweisen zur praktischen Durchführung verbunden sind. Zweitens - und dies ist besonders hervorzuheben - enthält es eine ausführliche Darstellung des Plenterbetriebes und der Vorgehensweise der Vertreter der naturgemäßen Waldwirtschaft.

Da dieses Buch die große Bandbreite der waldbaulichen Verfahren kurz gefaßt darstellt und darüber hinaus konkrete Hinweise zur praktischen Arbeit im Wald bietet, ist es ganz besonders für den Praktiker geeignet. Aber auch denjenigen am Waldbau Interessierten, die auf eine unfaßbare Darstellung der Grundlagen und der Praxis naturgemäßen Wirtschaftens im Wald gewartet haben, sei dieses Buch ausdrücklich empfohlen. Mit Blick auf den Preis gilt dies gleichwohl auch für Studenten.

Christian Ammer

 

Buchbesprechung zur 2. Auflage

Öko-Jagd, 4. Jg., Ausg. 3. Sept. 2000

Rittershofer, F.(Dez.1999): Waldpflege und Waldbau - für Studium und Praxis

Freising: Rittershofer Verlag, 492 S., DM 68,00

2. neubearbeitete und erweiterte Auflage

Der inzwischen emeritierte Waldbauprofessor, der FH in Weihenstephan, Prof. Dr. Rittershofer, legt die 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage seines Waldbaubuches "Waldpflege und Waldbau - Für Studium und Praxis" vor. Zurecht steht im Titel die Waldpflege vor dem Waldbau. Immerhin sind 162 Seiten des gut leserlichen und flüssig geschriebenen Buches dem wohl wichtigsten Aufgabenfeld der Waldbehandlung gewidmet.

Viele Jahre hat der Autor sehr nah an der forstlichen Praxis orientierte Lehr- und Forschungsarbeit geleistet. Dieser Erfahrungsschatz ist hier zusammen getragen. Dabei werden nicht nur alle klassischen Behandlungsmodelle dargestellt, sondern es werden auch "naturgemäße Pflegekonzepte" vorgestellt.

Insgesamt begnügt sich der Autor nicht, den Stand des Waldbaues vornehmlich in der Vergangenheit darzustellen. Ausführlich werden die waldbaulichen Gegenwartsfragen behandelt. Auch hier hält der Autor engen Kontakt zur Praxis. Gerade diejenigen, die mit der Überführung schlagweiser Hochwälder in Dauerwälder befasst sind, werden dies als besonders wertvoll empfinden.

Dass dem Plenterwald mit seinen besonderen Merkmalen und Besonderheiten breiter Raum geboten wird, erleichtert das Verständnis für die Notwendigkeit eines an der Natur des Waldes orientierten Waldbaues. Im Gegensatz zu vielen Standardwerken des Waldbaues bleibt dieses Buch nicht bei der direkten Gestaltung der Wälder stehen.

Ein Waldbaubuch muss sich - will es vollständig sein - mit den Auswirkungen der Schalenwildbestände auf das "Waldökosystem" beschäftigen, und auf den "Schalenwildverbiss und seine Folgen" eingehen und diese darstellen. Dieser Notwendigkeit ist der Autor nachgegangen, wenngleich man sich eine vertiefende Darstellung der ökosystemaren Schäden durch überhöhte Schalenwildbestände gewünscht hätte.

Waldbau findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern ist eingebettet in die jeweiligen Sichtweisen der Gesellschaft. Heute ist Wald nicht mehr nur ein Ort der Holzerzeugung, sondern ist auch die naturnächste Lebensgemeinschaft auf dem Land.

Konsequenterweise wurde dem Buch ein Abschnitt über "Naturschutz im Wald" eingefügt. Neben der Pflege besonderer Lebensräume geht der Autor auf die naturnahe Bewirtschaftung der Wälder im Interesse des Naturschutzes ein.

Dies alles macht "Waldpflege und Waldbau" zu einem komplexen und zeitgemäßen Lehr- und Nachschlagwerk. Nicht nur jungen Studierenden, sondern auch alten forstlichen Hasen ist es deswegen gleichermaßen zu empfehlen.

Meinhard Süß

 

Wald und Holz, Schweiz 7/2000

Rittershofer, F. (1999): Waldpflege und Waldbau - Für Studium und Praxis

Zweite neubearbeitete und erweiterte Auflage 1999, 492 S., 172 Abbildungen und 42 Tabellen. Zu beziehen bei Verlag Rittershofer, D-85354 Freising oder im Buchhandel

Das Waldbaulehrbuch von Prof. Dr. Rittershofer wurde auf den Stand der Erkenntnisse und der Anforderungen an die moderne Waldwirtschaft gebracht. Es beinhaltet eine umfassende Übersicht über unsere Wälder, ihre wichtigsten Gesellschaften und deren Eigenheiten, Bedürfnisse und Leistungen. Der Verfasser behandelt alle Aspekte und Techniken ihrer Bewirtschaftung nach den verschiedenen historischen wie aktuellen Methoden, waldbauliche Grundbegriffe und Grundsätze. Neu ist insbesondere ein ausführlicher Abschnitt über den Naturschutz im Wald. Das Buch wendet sich an Studierende der Forstwissenschaft wie auch an interessierte Waldbaupraktiker und weitere Waldfreunde.

 

Buchbesprechung zur 2. Auflage

in BDF AKTUELL 7/00, 21

Waldpflege und Waldbau - Für Studium und Praxis

Das Standardwerk von Prof. Dr. Fredo Rittershofer gibt es jetzt in einer zweiten, neu bearbeiteten und erweiterten Auflage. Schon die erste Fassung aus dem Jahr 1994 hob sich sehr angenehm von vielen anderen Lehrbüchern ab. Ganz so, wie ihn seine Schüler von Exkursionen kennen, begnügte sich Prof. Dr. Fredo Rittershofer nicht damit, den großen Fundus an Erfahrungswissen und Forschungsergebnissen, der das Lehrgebäude des Waldbaus bildet, in eine sachgerechte Zusammenschau zu bringen. Bei jeder Zeile spürt man die persönliche Durchdringung der Materie, vor allem aber das Bemühen um eine lebendige und allgemein verständliche Sprache.

Mit Abschnitt über Naturschutz im Wald

So erfüllt dieses engagierte Lehrbuch nicht allein die Anforderungen von Studierenden und Praktikern, sondern wendet sich ebenso an Vertreter des Naturschutzes, an Waldbesitzer ohne fachliche Vorbildung sowie an sonstige am Wald Interessierte.

Auch wenn man schon im Besitz der ersten Auflage ist, lohnt sich die Anschaffung des neuen Buches. Es ist inhaltlich etwa um ein Drittel erweitert. Durch einen völlig neuen Satz und ein etwas vergrößertes Format, konnte die Seitenzahl jedoch bei knapp 500 gehalten werden. Die Gliederung wurde überarbeitet und eine Reihe von Kapiteln ergänzt, die man so in keinem anderen Waldbau-Lehrbuch findet: über Naturschutz im Wald, über den Plenterwald und seine Bewirtschaftung, über das Spannungsfeld Wald und Wild, über naturgemäße Waldwirtschaft sowie Überführungsstrategien vom Schlagwald zum Dauerwald. Auch die Ergebnisse aus zahlreichen Diplomarbeiten der FH Weihenstephan wurden eingearbeitet.

Das Layout der neuen Auflage ist gefälliger geworden und das einzige Manko der ersten Fassung - die mangelhafte Bindequalität - ist nun völlig behoben.

Erschienen ist auch die zweite Auflage beim Gisela Rittershofer Verlag in Freising ISBN 3 930770-01-6. Im Vergleich mit anderen Lehrbüchern dieses Umfangs erscheint der Preis von 68.- DM wie ein Relikt aus alten Zeiten. Im Vorwort bringt Prof. Rittershofer ein Zitat von ALDO LEOPOLD (1887-1948), das ebenso von ihm selbst stammen könnte: "Ich habe viele Definitionen darüber gelesen, was ein Naturschützer ist. Die beste wird nicht mit der Feder, sondern mit der Axt geschrieben. Es kommt darauf an, was einer denkt, während er hackt oder während er entscheidet, was er schlagen will. Naturschützer ist derjenige, der sich in Demut bewusst ist dass er mit jedem Schlag der Axt seine Unterschrift auf das Antlitz der Erde setzt."

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